DROHNEN

Eigentlich ist die Bezeichnung „Drohne“ für dieses Fluggerät völlig falsch und impliziert damit leider das negative Image der militärisch genutzten Starrflügler (Flugzeuge). Der richtige Ausdruck lautet „Kopter“, weil es die Flugeigenschaften eines Helikopters besitzt und wie diese äußerst nützlich, wendig und effektiv sind.

Ein weiterer Grund für den „schlechten Ruf“ von Drohnen sind Berichte über verantwortungslose Menschen, die weder registriert noch befähigt sind und damit „Unfug“ betreiben.

Als gewerblicher Nutzer sind wir bei der Österreichischen Luftaufsicht Austro Control registriert und besitzen die Befähigungsnachweise A1, A2 und A3 der Open Kategorie. Außerdem verfügen wir über eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 3 Mio. EUR.

Wir verwenden ausschließlich Kopter der Modellreihe Mavic 2 von DJI. Sie sind mit zahlreichen Sensoren zur Vermeidung von Kollisionen ausgestattet und Dank des niedrigen Gewichts sowie der faltbaren Konstruktion problemlos mitnehmbar.

Die Mavic 2 Enterprise Dual ist mit einer Wärmebildkamera ausgestattet. Sie wird für Such- und Rettungszwecke (z.B. zur Rehkitzsuche), sowie zur Kontrolle von Photovoltaik- und Solaranlagen genutzt. Zusätzlich montierbare Extras wie Scheinwerfer und Lautsprecher helfen in schwierigen Situationen.

Die Mavic 2 Zoom besitzt eine verlustfreie 4-fach Zoom-Kamera. Sie eignet sich für Aufnahmen aller Art, insbesondere auch von Objekten in größerer Distanz. Ein richtiger Allrounder eben. Eine Vielzahl von automatisierten Flugmanövern ermöglichen Effekte, wie sie sonst nur durch aufwendige Nachbearbeitungen zu erzielen sind.

Mit 4 Akkus kann man insgesamt ca. 2 Stunden in der Luft bleiben. Die maximal mögliche Flughöhe beträgt 6 km über Meeresspiegel. Ohne Sondergenehmigung darf jedoch nur 120m über Grund geflogen werden. Für die meisten Anwendungen ist dies aber auch völlig ausreichend. Die Kameras liefern trotz ihrer kleinen Bauweise Videos und Bilder in fernsehtauglicher 4K-Qualität.

Steuerung

Die Fernsteuerung inklusive Full HD-Bildübertragung hat eine Reichweite von bis zu 5 km. Sie arbeitet zuverlässig im Temperaturbereich -20 °C bis +40 °C, womit Einsätze fast überall möglich sind.
Der ultrahelle 5,5 Zoll Bildschirm ist annähernd doppelt so hell wie der eines Smartphones und lässt sich selbst bei direkter Sonneneinstrahlung einwandfrei ablesen.

Sensoren

Die Mavic 2 verfügt auf jeder Seite über eine omnidirektionale Hinderniserkennung.

Eine Kombination aus Kameras und Infrarotsensoren, sowie einem unteren Zusatzlicht ermöglichen einen umfassenden Kollisionsschutz. Darüber hinaus wird die omnidirektionale Hinderniserkennung dazu genutzt, um Hindernissen beim Vor- und Rückwärtsflug automatisch auszuweichen.

Vorwärts: Dual-Vision-Sensoren liefern Messergebnisse mit einer Reichweite von 20-40m. Hindernisse können mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h erkannt werden.

Rückwärts: Dual-Vision-Sensoren liefern Messergebnisse mit einer Reichweite von 16-32m. Hindernisse können mit einer Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h erkannt werden.

Seitwärts: Ein linkes und ein rechtes Sichtsystem können Hindernisse mit einer Geschwindigkeit von bis zu 30 km/h erkennen.

Aufwärts: Ein Infrarotsensor liefert eine präzise Messung von bis zu 8m.

Abwärts: Dual Vision-Sensoren liefern Messergebnisse mit einer Reichweite von 11-22m. Ein zusätzlicher Infrarotsensor liefert eine präzise Messung von bis zu 8m. Ein Zusatzlicht unterstützt die Sensoren bei schlechten Lichtverhältnissen.

Extras

Für besonders schwierige Such- und Rettungsaktionen, insbesondere auch bei Nachteinsätzen, kann die Mavic 2 Enterprise mit zusätzlichen Extras bestückt werden:

LED-Blitzer
LED-Scheinwerfer
Lautsprecher

Der LED-Blitzer ist eine Positionslampe zur besseren Lokalisierung des Fluggerätes speziell nachts und bei schlechter Sicht. Der duale LED-Scheinwerfer ermöglicht die Suche auch bei Dunkelheit und der Lautsprecher dient der Kommunikation mit in Notlage befindlichen Personen.